Ruhiges Schadenjahr für die Gebäudeversicherung Zug

Das Jahr 2015 war für die Gebäudeversicherung Zug ein Jahr mit ungewöhnlich tiefen Elementar- und Feuerschäden. Die Gesamtschadensumme fiel mit 1.6 Mio. Franken so tief aus wie seit 34 Jahren nicht mehr. Der Jahresgewinn von 3.08 Mio. Franken wurde dem Eigenkapital zugewiesen.

Medienmitteilung

Das Jahr 2015 war für die Gebäudeversicherung Zug ein Jahr mit ungewöhnlich tiefen Elementar- und Feuerschäden. Die Gesamtschadensumme fiel mit 1.6 Mio. Franken so tief aus wie seit 34 Jahren nicht mehr. Der Jahresgewinn von 3.08 Mio. Franken wurde dem Eigenkapital zugewiesen.

Nach zwei Jahren in Folge mit überdurchschnittlich hohen Schadenbelastungen fiel das Schadenjahr 2015 mit 1.6 Mio. Franken für einmal bescheiden aus. Der Blick zurück zeigt, dass die Schadensummen 2014 mit total 22.2 Mio. Franken und 2013 mit 12.3 Mio. Franken für die Gebäudeversicherung Zug ungleich höher ausfielen.

Deutlich weniger Schadenereignisse
Bei 116 Brandfällen (Vorjahr 146) kam es zu Schäden von total 1.28 Mio. Franken (Vorjahr 19.16 Mio. Franken). Die zwei grössten Brandschäden ereigneten sich in Zug und in Oberwil bei Zug. Betroffen waren ein Jugendraum und eine Einliegerwohnung. Beide Brandschäden schlugen mit je rund 130’000 Franken zu Buche. Glücklicherweise kamen bei keinem Brandfall Menschen oder Tiere zu Schaden.

Auch die Zahl der Elementarschäden war 2015 markant geringer. Gesamthaft wurden 171 Elementarschäden (Vorjahr 361) mit einer Schadensumme von 320’000 Franken erfasst. Dies entspricht lediglich 10% der Schadensumme von 2014. Am meisten Elementarschäden verursachte das «Sturmtief Niklas», das am 31. März 2015 über die Schweiz fegte.

Versicherung
Per 31. Dezember 2015 versicherte die Gebäudeversicherung Zug 24’922 Gebäude mit einem Versicherungswert von 46.28 Mrd. Franken. Der Wertzuwachs ist mit 1.3 Mrd. Franken wiederum sehr gross und spiegelt die nach wie vor rege Bautätigkeit im Kanton Zug.

Versicherungsprämien
Die Grundprämie von 60 Rappen pro tausend Franken Versicherungskapital blieb unverändert. Die Bruttoprämieneinnahme stieg gegenüber dem Vorjahr um 1.1% auf 29.35 Mio. Franken. Diese wurde anteilsmässig auf die Versicherung (24.65 Mio.) und das Amt für Feuerschutz (4.70 Mio.) verteilt. Für die rückversicherten Bereiche Feuer, Elementar und Erdbeben wurden 8.6 Mio. Franken aufgewendet. Das entspricht 35% der Bruttoprämieneinnahmen.

Gewinn und Reserven
Der Jahresgewinn von 3.08 Mio. Franken wurde dem Eigenkapital zugewiesen. Dem Versicherungskapital von 46.28 Mrd. Franken stehen 1.2955‰ an Eigenkapital gegenüber. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Durchschnittswert aller 19 kantonalen Gebäudeversicherungen.

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