Leistungsnormen - Schweizerische Vorgaben
Eine schnelle und gezielte Intervention mit genügend und zweckmässigen Mitteln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung. Die Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS) definiert im Konzept "Feuerwehr 2015" die Ziele, Aufgaben und Standards,an denen sich sämtliche Schweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein orientieren.
Richtzeit für Notruf und Alarmierung
Die Abwicklung von der Annahme des telefonischen Notrufs (Notrufnummer 118) bis zum Aufgebot der Feuerwehreinsatzkräfte erfolgt innerhalb einer Richtzeit von maximal 180 Sekunden.
Richtzeiten für Einsätze
Die Richtzeiten für Einsätze definieren, innert welcher Frist das Ersteinsatzelement sowie zusätzlich aufgebotene Fachspezialisten auf dem Schadenplatz eintreffen müssen.
- bis 10 Minuten in überwiegend dicht besiedelten Gebieten
- bis 15 Minuten in überwiegend dünn besiedelten Gebieten
- bis 20 Minuten zur Unfallrettung auf Strassen
- bis 20 Minuten für Autodrehleitern/Hubretter in dicht besiedelten Gebieten
- bis 45 Minuten für Öl- und Chemiewehren
- bis 120 Minuten für Strahlenwehren
Personelle und materielle Ausstattung
Als Mindestaufgebot sind 8 Angehörige der Feuerwehr (AdF) mit der erforderlichen Ausrüstung definiert. Das Aufgebot wird je nach Ereignis modular erweitert.
Umsetzung im Kanton Zug
Anzahl und Standorte der Zuger Feuerwehren basieren auf den Schweizerischen Leistungsnormen. Die heutige Feuerwehrorganisation berücksichtigt zahlreiche weitere Aspekte der Einsatzfähigkeit: Bevölkerungsstruktur, Verfügbarkeit, Topografie, Besiedelung und Verkehrssituation. Die Leistungsfähigkeit muss auch unter erschwerten Bedingungen gewährleistet bleiben, z.B. bei flächendeckenden Ereignissen oder beim gleichzeitigen Einsatz mehrerer Wehren.
Ihre Ansprechpartner
Feuerwehr Koordination Schweiz FKS
Für Ihre Sicherheit.