Aus- und Weiterbildung

Die Schweizer Feuerwehren basieren auf dem Milizsystem. Die Zeit für die Aus- und Weiterbildung ist deshalb knapp bemessen und muss optimal genutzt werden. Nur so kann der notwendige hohe und einheitliche Ausbildungsstand erreicht und erhalten werden.

Realitätsnahe Ausbildung
Im Ernstfall müssen Feuerwehrangehörige auf alle Anforderungen des Einsatzes rasch und richtig reagieren. Dazu muss die Ausbildung das gesamte mögliche Einsatzspektrum abdecken. Zudem müssen Feuerwehrangehörige in der Lage sein, im Einsatz alle Gefahren zu erkennen, zu meiden und – soweit im konkreten Ereignisfall möglich – zu beseitigen. Die Grund-, Kader- und Fachausbildungen tragen diesen hohen Anforderungen Rechnung. Sie sind modulartig aufgebaut und basieren auf dem Prinzip einer modernen Erwachsenenausbildung unter realistischen Bedingungen.

Die Kaderausbildung in der Feuerwehr ist anspruchsvoll und vielseitig. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sind auch im Berufsleben und im privaten Alltag von Nutzen.

Aufgaben der Feuerwehrinstruktoren
30 nebenamtliche Feuerwehrinstruktoren arbeiten im Auftrag der Gebäudeversicherung Zug als Ausbildner oder im Stab der Kurse des Feuerwehrinspektorates. Ausgewählte Instruktoren sind auch in schweizerischen Ausbildungskursen tätig. Weiter werden sie in Fach- und Arbeitsgruppen des Feuerwehrinspektorates, als Berater und Unterstützer der örtlichen Feuerwehren sowie als Katastropheneinsatzleiter (KEL) bei Grossereignissen eingesetzt.

Mehrstufiges Auswahlverfahren
Die Feuerwehrinstruktoren werden aus den erfahrenen Offizierskadern der Feuerwehren rekrutiert. Bevor sie zur Schulung eingesetzt werden, durchlaufen sie ein mehrstufiges Auswahlverfahren und ein herausforderndes Ausbildungsprogramm.

Detaillierte Informationen zu den Bereichen Ausbildung, Weisungen, Richtlinen und Unterlagen stehen im extranet zur Verfügung.

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